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überbackener Spargel

Bei weißem Spargel muss ich immer an die Hatifnatten denken.
Aus grünem Spargel kann man schnelle, unkomplizierte Tapas braten: In kurzen Stücken wird der grüne Spargel in Olivenöl gebraten und kräftig gesalzen.
Sein fader weißer Bruder ist leichter zu ertragen, wenn er sich mit anderen zusammenschließt. Hier hält er sich bedeckt.

1 kg frischer weißer Spargel, geschält // 5 Tomaten // ca. 8 EL Parmesan, frisch gerieben // Meersalz, Zucker, Pfeffer // ein paar Thymianzweige // 5 EL Olivenöl

Spargel in kochendem Wasser mit etwas Salz und einer Prise Zucker ca. 15 Minuten garen. Danach sehr gut abtropfen lassen und in eine Auflaufform legen.

Tomaten häuten, in Scheiben schneiden und auf dem Spargel verteilen.

Olivenöl mit 1 EL Zucker, 1 TL Meersalz, den abgezupften Thymianblättchen und reichlich frisch gemahlenem schwarzen Pfeffer vermischen. Die Mischung über die Tomaten träufeln. Den Parmesan darüber verteilen. Im Backofen bei 200 ° schön goldbraun backen.

 

 

 

Dieses Rezept ist ein Beitrag zur Blogparade „Königsgemüse“ von Tonistrendlupe.

marinierte Auberginen mit Sesamdip

Zutaten

3 große Auberginen, in 2 cm dicke Scheiben geschnitten // Olivenöl // Salz, Pfeffer

Marinade

1 TL Thymian, gehackt // 1 TL Rosmarin, gehackt // 1 Knolle chinesischer Knoblauch, fein gehackt // 4 EL Apfelessig // 2 EL Teriyaki-Sauce // 1 EL Zucker // Saft von 1 Zitrone // Basilikum, in feine Streifen geschnitten

Joghurt-Dip

1 kleine Chilischote, im Mörser zerkleinert // 250 ml Joghurt // 5 EL Tahin // 1 Knolle chinesicher Knoblauch // Saft von einer halben Zitrone // Paprikapulver // Sesamsaat // Koriander, gehackt // evtl. Sesamöl

Den Backofen auf 220 °C vorheizen.

Die Auberginen mit 5 EL Öl, 3/4 TL Salz und einer kräftigen Prise Pfeffer sorgfältig vermengen. Die Scheiben nebeneinander auf einem Backblech verteilen und etwa 40 Minuten im Ofen goldbraun rösten. Herausnehmen und auf einer Platte verteilen.

In der Zwischenzeit die Marinadezutaten nacheinander verrühren und die Marinade über die noch heißen Auberginenscheiben geben.

Inzwischen Joghurt mit Chili und Tahin verrühren. Den Knoblauch pressen und zusammen mit einer kräftigen Prise Salz untermischen. Mit Zitronensaft abschmecken. Alles zu einer streichfähigen Masse verrühren. Bei Bedarf noch etwas Sesamöl dazugeben, um die Geschmeidigkeit anzupassen. Etwas Olivenöl über den Dip träufeln und mit Sesamsaat, Paprikapulver und reichlich Koriander garnieren.

Das Rezept lässt sich gut am Vortag zubereiten. Dazu passt Fladenbrot.

 

 

 

Wilde Kartoffeln

Wortwörtliche Übersetzungen sind bestenfalls niedlich und wild sind allenfalls Küsten oder Stiere. Auch haben diese unidiomatischen Kartoffeln aus dem Ofen gar nicht viel gemein mit spanischen Kartoffelwürfeln. Libanensisch-syrisch trifft es eher. Dort kennt man sie als Batata Harra (unübertroffen lecker bei Yotam Ottolenghi) – und siehe da, Klang und Bedeutung sind gar nicht so weit entfernt von den Patatas Bravas.

Für die „wilde“ Art der Zubereitung werden die Kartoffelwürfel noch mit einer scharfen Gewürzmischung vermengt, bevor sie in den Ofen geschoben werden.

Man braucht dazu:

1 1/2 kg Kartoffeln, gewürfelt

Olivenöl

4 Knoblauchzehen, fein gehackt

2 Paprikaschoten, gewürfelt

nach Belieben: Zitrone und Koriander

Für die Gewürzmischung:

1 EL Sesamsamen

1 TL Kreuzkümmel

1 TL schwarze Sesamsamen

3 TL grobes Meersalz

1/2 TL Pfefferkörner

1/2 TL Koriandersaat

1 TL Thymian

1 TL Kurkuma

1TL getrocknete Chilischoten (Sorte nach persönlichem Geschmack)

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In einem großen Topf werden die Kartoffeln in leicht gesalzenem Wasser fünf Minuten blanchiert. In einem Sieb abgetropft, werden sie in einer großen Auflaufform  verteilt und großzügig mit Öl überschippt.

Für die Gewürzmischung werden alle Zutaten im Mörser zerkleinert.

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Den Backofen auf 225 ° C vorheizen.

Die Gewürzmischung unter die Kartoffeln heben. Paprika, Knoblauch und die Hälfte des Koriandergrüns untermischen. Alles für 35 Minuten in den Ofen schieben, nach der Hälfte der Zeit umrühren und backen, bis die Kartoffeln gar, goldbraun und leicht knusprig sind.

Nach Belieben können sie mit Zitronensaft beträufelt und mit dem restlichen Koriandergrün verfeinert werden.

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Sie schmecken warm oder kalt und eignen sich als eigenständige Mahlzeit oder Beilage. Die Schärfe kann mit einem Joghurtdip abgemildert werden.

Das ist mein Rezept für den VeggieKochevent – Sommer 2016 von Einfache-Rezepte-Kochen. Schaut dort mal vorbei, es sind ein paar kleine Köstlichkeiten unter den eingereichten Rezepten oder vielleicht habt ihr auch Lust, selbst teilzunehmen.