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Zitronencreme mit Amarettini

Mitten in der Woche braucht man Zitronencreme. Zum Beispiel an einem Mittwoch, wenn die Woche schon wieder fast vorbei ist, leider, denn all die guten Vorsätze vom Montag sind schon wieder dahin, und gut, denn die Woche ist fast rum und das Wochenende winkt.

Für 6 Personen:

2- 3 Zitronen // 100 g Zucker // 3 – 4 El Amaretto // 33 Amarettini (ca. 100 g) // 250 g Mascarpone // 250 g Quark

1 Zitrone waschen und die Schale abreiben, alle Zitronen auspressen, um auf 100 ml Zitronensaft zu kommen. Zitronensaft und -abrieb mit Zucker in einem Topf unter Rühren erhitzen, bis sich der Zucker vollständig aufgelöst hat.

30 Amarettini auf eine flache Schale oder 6 Gläser verteilen, mit Amaretto und ein paar Tropfen vom Zitronensiurp beträufeln.

Mascarpone und Quark mit dem restlichen Sirup gut verrühren.

Die Creme auf auf die Amarettini geben.

Die übrigen Amarettini über der Creme zerbröseln.

Im Kühlschrank gute zwei Stunden fest werden lassen.

 

 

 

Brombeertarte mit Marzipan

Wir zählen die Tage bis zu dem Tag, an dem die ersten Brombeeren reif sind. Kann man sie endlich pflücken, schlagen wir uns todesmutig in die Büsche und kämpfen mit garstigen Dornen, um die besten Beeren für den Kuchen zu erwischen. Beeren kaufen? Würde unseren Sammlerinstinkt beleidigen.

Wer hat die zerkratztesten Arme? Aus wessem Bein tropft am meisten Blut? Und überhaupt, wo könnte man denn besser seine Wunden lecken als bei einem Stück Marzipan-Brombeertarte?

Zur Nachahmung dringend empfohlen.

Zutaten:

Mürbeteig

200g Mehl, 75g Zucker, 1 Prise Salz, 1 TL Vanillezucker, 100 g kalte Butter, 1Ei

Belag und Crème

450 g Brombeeren, 200 g Marzipan, 1TL fein abgeriebene Zitronenschale, 40 g Zucker, 1 Eigelb und 1 Ei, 200 g Schmand, 2 gestr. EL Dinkelgrieß

Für den Mürbeteig alle Zutaten zu einem glatten Teig verkneten und eine Stunde im Kühlschrank ruhen lassen.

Eine Tarteform einfetten und den Teig auf dem Boden und am Rand verteilen, mit einer Gabel mehrmals einstechen.

Marzipan in kleine Stücke zupfen, besonders festen Marzipanteig gegebnenenfalls mit einer Küchenreibe grob raspeln. Marzipan, Zitronenschale, Zucker, Eigelb und Ei mit einem Schneebesen verrühren. Schmand und Grieß dazugeben.

Backofen auf 180° (Umluft 160°) vorheizen. Brombeeren auf dem Mürbeteigboden verteilen, die Marzipancrème darüber gießen, glatt streichen.

Auf der untersten Schiene ca. 45 Min. goldbraun backen.

In der Form auskühlen lassen. Rand vorsichtig lösen, die Tarte auf eine Platte geben, nach Belieben mit Puderzucker bestäuben.

 

 

Himbeer-Erdbeer-Joghurt -Eis

Mit diesem Nachtisch habt ihr das Sommerdessert-Los gezogen! Besonders cremig wird das Eis mit selbstgemachtem Sahnejoghurt.

Zutaten:

300 g Erdbeeren

300 g Himbeeren

4 EL Zucker

300 g Joghurt

Saft von einer Zitrone

200 ml Sahne

Ausserdem: Eisförmchen oder kleine Becher

100 g Erdbeeren in sehr kleine Würfel schneiden und beiseitestellen. Die Übrigen Erdbeeren mit Himbeeren, Zitronensaft und Zucker pürieren. Ein Drittel der pürierten Masse beiseitestellen. Den Rest mit Joghurt mischen. Sahne steif schlagen und mit den Erdbeerwüfeln unter die Joghurtcreme heben. Auf die Förmchen verteilen und mindestens 5 Stunden im Tiefkühlfach gefrieren lassen.

Das Eis aus den Förmchen lösen und mit dem restlichen Fruchtpüree garnieren. Nun wieder einfrieren, bevor es serviert wird oder gleich essen.

Besonders lecker: Eis wie ein Parfait vor dem Essen 10 Minuten antauen lassen, so ist es schön cremig und weniger hart.

Als Förmchen verwende ich Mini-Gugelhupfformen aus Silikon, die fassen eine großzügige Portion und das fertige Eis lässt sich leicht lösen.

Wer lieber Eis am Stiel mag, lässt das Eis zunächst 45 Minuten anfrieren und steckt dann kleine Holzstäbchen oder Löffel in die angefrorene Eismasse. Danach friert das Eis 4 Stunden weiter wie gehabt.

 

 

 

 

Marmorierte Beerencreme

Beerenpüree:

250 g Erdbeeren // 250 g Himbeeren // 4 EL Puderzucker // Saft von 1 Zitrone

Quarkcreme:

250 g Joghurt // 4 EL Vanillezucker // 2 EL Zitronensaft // 500 g Mascarpone // 250 g Quark // Zitronenmelisse

Für das rote Muß: ein paar Erdbeeren beiseite legen, alle anderen Früchte mit Puderzucker und Zitrone pürieren.

Für die weiße Creme den Quark, Vanillezucker, Zitrone, Mascarpone und Joghurt verrühren.

Rote und weiße Creme abwechselnd in Gläser schichten. Anschließend mit einer Gabel vorsichtig, von innen beginnend, spriralförmig durchziehen.

Mit den restlichen Erdbeeren und Zitronenmelisse garnieren.

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Rhabarber-Sahne

400g Rhabarber, in kleinen Stücken // 50 ml Weißwein // 200 ml Rhabarbersaft // 100 g Vanillezucker + 2 EL Zucker // 250 ml Sahne // 3 EL Zitronenmelisse, gehackt // einige Löffelbiskuits

Wein, Rhabarbersaft und Vanillezucker aufkochen, Rhabarber hinzufügen und darin weich dünsten. Ist er gar, vom Herd nehmen und abkühlen lassen.

Melisse und Sahne pürieren und steif schlagen, mit wenig Zucker abschmecken.

Biskuits, Rhabarber und Sahne im Wechsel in eine Schüssel oder kleine Gläser schichten, mit Melissensahne abschmecken. 2 Stunden kalt stellen.

 

Flan de coco

Kokosflan. Kann man auch gut schon am Vortag herstellen.

Zutaten

3 Eier // 3 Eigelbe // 100 g Vanillezucker // 400 ml Kokosmilch // Zitronenschale, gerieben

Zubereitung

Den Backofen auf 180° vorheizen. Eier, Eigelbe und Zucker zu einer dicken Creme aufschlagen. Die Kokosmilch unterrühren.

Die Masse in sechs kleine Schüsseln giessen. Diese in ein Wasserbad stellen und im Backofen 30 Minuten stocken lassen. Bei leichtem Druck mit dem Finger sollte die Masse elastisch sein, dann ist der Flan fertig.

Die Förmchen aus dem Ofen nehmen, auf einen Teller stülpen, den Flan auskühlen lassen und mit Zitronenschale bestreuen.

 

Zitronenpudding

Schokoladenpudding, Vanillepudding, Karamellpudding, Zitronenpudding … brums, brums, brums …

So einfach, so lecker!

Zutaten:

200 ml Zitronensaft // 50 g Zucker (ausprobieren, wenn es zu sauer ist, deutlich mehr) // Abrieb von 2 Zitronen // 250 ml Wasser // 40 g Speisestärke // 2 Eier // 150 ml Sahne // 3 EL Milch // 2 EL Vanillezucker // Salz

Zitronensaft und Wasser zusammen mit der Zitronenschale und dem Zucker aufgekochen.

Jetzt kommt die Stärke! Hier werden vermutlich alle gähnend abwinken, aber physikalisch unbedarft bin ich jedes Mal wieder hingerissen von dem Schauspiel.

Man verrührt die Stärke mit einigen Tropfen Wasser und dann wird es bizarr. Lässt man die Mischung von einem Löffel tropfen, verhält sie sich wie eine normale Flüssigkeit, ruckelt man mit dem Löffel über die vermeintliche Flüssigkeit in der Schüssel, ist sie plötzlich fest. Lässt man sie vom Löffel tropfen, ist sie wieder flüssig. In der Physik nennt man sowas wohl eine „nichtnewtonische Flüssigkeit“. Bs gibt Experimente, bei denen die Mischung in einen Swimmingpool gefüllt wurde. Man kann dann darüber laufen. Bleibt man aber stehen, sinkt man in eine zähe Flüssigkeit ein. Das ist schräg.

Für den Pudding kippt man die Flüssigkeit (denn wenn man sie langsam kippt ist sie flüssig) in die Zitronensaftmischung und kocht dann alles einmal auf.

Mit einer Prise Salz vermischt wird das Eiweiß  steif geschlagen. Dann die Sahne. Die Eigelbe werden mit der Milch verrührt und unter die lauwarme Zitronencreme gerührt. Nacheinander werden sodann Sahne und Eischnee untergehoben.

Jetzt könnte man den Pudding in Gläser füllen und in den Kühlschrank stellen. Für mindestens zwei Stunden. Sollte man. Kalt schmeckt er besser. In der Zwischenzeit kann man sich ein Video mit der Puddingbrumsel ansehen.

Die Katze mit Hut – Folge 1