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Checkliste gegen Brüllattacken

Zum Thema Brüllanfall ist vielleicht schon alles gesagt. Ermahnungen, Konsequenzen androhen, zurückbrüllen? Hilft gar nicht. Hinterher hat man auch noch ein schlechtes Gewissen.

Eine kleine Handreichung, die man sich in Momenten der verminderten Gelassenheit herunterbeten kann.

Sicher, man weiß das alles schon. Aber es ist hilfreich, sie sich gelegentlich vor Augen zu halten.

Brüllfalle vorbeugen

  • erkenne Positives an
  • schaffe ein positives Umfeld und eine positive Grundstimmung
  • sage so oft wie möglich „ja!“
  • hebe dir „nein!“ für wirklich wichtige Dinge auf
  • lass natürliche Konsequenzen folgen
  • lass logische Konsequenzen folgen
  • behebe einfach das Problem
  • überlass es deinem Kind und misch dich nicht ein, wenn es nicht wirklich sein muss
  • finde einen Kompromiss
  • sag einfach nur klar und deutlich, was du erwartest – und zieh dich zurück
  • gib klare Anweisungen
  • begründe – kurz und verständlich
  • biete Hilfe an
  • biete eine Alternative an
  • lenke die Energien deines Kindes um
  • bringe dein Kind vom Ort des Geschehens fort
  • formuliere positiv
  • gib gelgentlich nach
  • gib deinem Kind Zeit zu reagieren
  • besteh einfach darauf – aber bleib dabei freundlich und gelassen
  • stelle Regeln auf
  • ignoriere gegebenenfalls bestimmte Verhaltensweisen
  • vermeide es, zu nörgeln und zu drohen
  • stelle Forderungen oder Verbote nur dann auf, wenn es sich wirklich rentiert, die nötige Energie aufzubringen, die ihre Durchführung und Einhaltung gewährleistet
  • lenke dein Kind ab
  • sei humorvoll
  • mach ein Spiel daraus
  • sei bereit, Fehler zuzugeben
  • erst denken, dann handeln!
  • mach aus einer Mücke keinen Elefanten
  • führe Routine und Rituale ein und halte dich daran
  • treibe dein Kind nicht immer und allzu sehr zur Eile an
  • versuche die Wurzel des Problems zu erkunden
  • korrigiere immer nur eine Verhaltensweise, ein Problem auf einmal
  • gib dir selbst Zeit
  • lebe angemessenes und erwünschtes Verhalten vor
  • sieh dein Kind als gleichwertige Person an
  • halte dir immer die Liebe zu deinem Kind vor Augen