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Pflaumenmus

Zeitaufwendiger in der Herstellung als Marmelade, doch die Konsistenz von Pflaumenmus ist wirklich schön musig.

Zutaten für 4 große Gläser:

2 kg Pflaumen, entsteint und geviertelt

500 g Zucker

Einen Becher Wasser in einen Topf geben, damit die Pflaumen nicht anbrennen und die Früchte eine gute halbe Stunde weich kochen. In eine feuerfeste Form geben, mit 100g Zucker mischen und im Ofen bei 150° 30 Min. eindicken lassen. Erneut 100g Zucker unterrühren und weitere 30 Min. im Ofen bei gleicher Temperatur eindicken lassen. So fortfahren, bis der gesamte Zucker verbraucht ist.

In Gläser abfüllen.

 

 

Tostadas

Die Antwort auf die Frage nach meinem besten Tomatenrezept ist zweifellos: Geröstetes Brot mit Tomaten. In Valencia als tostadas bekannt, sind die Zutaten für dieses ebenso einfache wie köstliche Gericht schlicht krosses Brot, frische Tomaten, ein kräftiger Schuss Olivenöl und eine Prise Salz. Hier in Valencia wird es für gewöhnlich zum Frühstück oder auch als Vorspeise gereicht.

Für weniger puristische Gemüter gibt es Variationen mit frischen Kräutern oder Knoblauch und die Varianten der verschiedenen spanischen Regionen, wie das katalanische Pa amb tomàquet (‚Brot mit Tomate‘), bei der das Brot zunächst mit Knoablauch, dann mit einer entdeckelten Tomate eingerieben wird.

Zutaten

Brot oder Baguette in Scheiben

reife Tomaten

Salz

Olivenöl

evtl. Knoblauch

evtl. Rosmarin, Thymian, Pfeffer

Variante 1: Die Tomaten auf einer Küchenreibe reiben (reiben und nicht pürieren!), Bort rösten und mit Salz und Öl beträufeln.

Variante 2: Brot rösten, mit Knoblauch einreiben, von der Tomate einen Deckel abschneiden, die Brotscheiben mit dem Tomateninneren einreiben. Salzen, mit Öl beträufeln.

Variante 3: Eine Salsa herstellen: Tomaten reiben und mit Salz, Pfeffer, Rosmarin, Thymian würzen. Öl darunter rühren. Brot rösten, die Salsa darübergeben.

 

Mit diesem Beitrag nehme ich an der Blogparade VeggieKochenvent – Rezepte mit Tomaten teil.

Tapenade

Wer keine Sardellen mag, wird sie hiernach lieben.

Grüne Tapenade

150 g entsteinte grüne Oliven, 1 halbe Knolle Knoblauch, geriebene Schale einer Biozitrone, ca. 80 ml Olivenöl

Schwarze Tapenade

150 g entsteinte schwarze Oliven, 15 g Kapern, 10 g Sardellenfilets, frische Thymian- und Rosmarinblättchen, ca. 80 ml Olivenöl

Für beide tapenades jeweils alle Zutaten bis auf das Öl mit einem Wiegemesser sehr fein hacken, je feiner desto besser. Die gehackten Mischungen in eine Schüssel geben und mit dem Olivenöl vermengen.

Die Tapenade schmeckt gut als Dip oder zu geröstetem Brot.

Im Kühlschrank hält sich die Tapenade mehrere Tage.

 

 

 

Bärlauch-Paste

Bärlauch ist gesellig, er mag Wälder und lichten Schatten. Nadelbäume schätzt er nicht. Das macht ihn besonders sympathisch. Wenn er sich wohlfühlt, vermehrt er sich auch im Garten fröhlich weiter und ist ein ganz unprobematisches Gewächs.

Mit Bärlauch lässt sich so gut wie jedes Essen pimpen. Die eingemachte Paste kann man in Marinaden oder Quark rühren oder zu Spaghetti essen. Am allerbesten schmeckt sie mit etwas Butter auf frischem Brot.

 

 

150 g Bärlauch

50g Sesamsaat

10 g Salz

150 ml Olivenöl

Die Blätter jung sammeln (abschneiden, nur ein bis zwei Blätter pro Pflanze und natürlich nicht verwechseln mit den giftigen Maiglöckchen oder Herbstzeitlosen) und ohne Stiele schneiden, waschen und in einem Küchentuch trockenschleudern. Die Sesamsaat in einer Pfanne ohne Fett rösten und in einer großen Schüssel mit Salz und Olivenöl verrühren. (Das Salz löst sich auf, wenn die kleingehackten Bärlauchblätter zugegeben werden). Die Bärlauchblätter in kleinen Portionen aufeinanderlegen und zunächst in feine Streifen schneiden, dann quer in noch feinere Streifen schneiden (nicht pürieren, dadurch verliert der Bärlauch viel von seinem Aroma, kann sogar bitter werden, wenn er zu stark gequetscht wird). Bärlauch mit dem Sesam-Öl-Gemisch verrühren. Ausgekochte Gläschen mit gut schließenden Deckeln mit der Paste füllen und die Oberfläche glattstreichen. Bei Gläsern, die nicht sofort verbraucht werden, die Innenränder mit Küchenpapier säubern und den Inhalt mit einer dünnen Ölschicht versiegeln.

Die Würzpaste hält sich im Kühlschrank (dunkel und kühl) mehrere Monate.

Dieses Rezept ist ein Beitrag zum #VeggieKochevent – Frühjahr 2017.