überbackener Spargel

Grüner Spargel ist mir lieber als weißer. In Spanien wächst er wild. Größtententeils deckt sich mein Spargelbedarf mit dem, was in unserem Garten auftaucht und ist willkommene Solozutat für unkomplizierte Tapas: Grüner Spargel, gewaschen, in mundgerechten Stücken in Ölivenöl gebraten und kräftig gesalzen.
Weiße Spargel weckt schon eher eine gewisse Experimentierfreude, obschon er auch im schlichten Kleid besticht. Hier hält er sich bedeckt.

1 kg frischer weißer Spargel, geschält

5 – 6 Tomaten

ca. 8 EL Parmesan, frisch gerieben

Meersalz, Zucker, Pfeffer

ein paar Thymianzweige

3 EL Olivenöl

Spargel in kochendem Wasser mit etwas Salz und einer Prise Zucker ca. 15 Minuten garen. Danach sehr gut abtropfen lassen und in eine Auflaufform legen.

Tomaten häuten, in Scheiben schneiden und auf dem Spargel verteilen.

Olivenöl mit 1 EL Zucker, 1 TL Meersalz, den abgezupften Thymianblättchen und reichlich frisch gemahlenem schwarzen Pfeffer vermischen. Die Mischung über die Tomaten träufeln. Den Parmesan darüber verteilen. Im Backofen bei 200 ° schön goldbraun backen.

Dieses Rezept ist ein Beitrag zur Blogparade „Königsgemüse“ von Tonistrendlupe.

Wie bei allen Rezepten, die ich kreiere und hier vorstelle, beginnt der Eintrag mit einer vagen Idee, je nach Jahreszeit und Lust und Laune.

Ich fotografiere zu Hause, mit natürlichem Licht und mit simplen Mitteln. Das Kochen habe ich auf Reisen gelernt, weil ich gerne mit den Menschen, die ich treffe zusammenlebe und von ihnen lerne und irgendwie bin ich dann meistens in der Küche gelandet – in professionellen Betrieben, viel öfter aber in den Küchen von einfachen Leuten.

Gut gemachte Food-Fotos sind für mich vor allem ein ästhetischer Genuss. Fotos, die Geschichten erzählen, so wie Landschaftsfotos oder Porträtaufnahmen. Natürlich sollen sie mir auch das Wasser im Mund zusammenlaufen lassen und mir eine Vorstellung davon geben, wie das Gericht hinterher aussehen soll. Alles andere gibt der Text vor.

Der Versuch, gute Fotos, gute Texte und damit gute Geschichten zu erzählen, das ist der Antrieb, den ich im Bloggen sehe.

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