Süßkartoffeln in Kokossauce

Mein absolutes Lieblingsgericht aus dem Buch „Kochen nach Ayurveda„.

Zutaten für 4 Personen:

3 Süßkartoffeln, in dicke Scheiben geschnitten

Chili, gehackt

2 EL Ghee

1 TL Kurkuma

1/2 TL gem. Zimt

2 TL Mangopulver

Basilikum

1/4 gem. Sternanis

400 ml Kokosmilch

etwas Salz

Zubereitung:

Ghee erhitzen, die gehackte Chilischote kurz rösten, die übrigen Gewürze und die Süßkartoffeln hinzufügen und kurz anbraten.

Die Kokosmilch hinzufügen und alles ca. 8 Minuten garkochen lassen. Zum Schluß mit Salz abschmecen und mit gehackten Basilikumblättern servieren.

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12 von 12 im November

Mein Yogi-Tee rät mir heute: „Lasse die Dinge zu dir kommen.“ Aha.

Ich bin viel zu früh aufgewacht, aber noch zu müde, um etwas Konstruktives zu tun. Ich setzte mich aufs Sofa, um einen Film anzusehen. Meine Wahl fällt auf „Fight Club“, weil das Ende so gut ist und ich Lust auf die Pixies habe. Um 7:15 Uhr ist noch immer niemand wach, ausser mir. Das ist selten. Ich sehe die Birnen, die überreif sind und beginne, einen Kuchen zu backen. Ich habe nichts Besonderes vor, das ist auch selten, und beschließe, dass dies ein Back-und-Photo-Tag wird.

Ich stelle mir vor, dass es jetzt großartig wäre, durch die Dünen, durch den Wald oder über eine Wiese zu gehen. Ganz allein. Aber hier gibt es keine Dünen, keinen Wald, nicht einmal eine Wiese. Und allein wäre ich sicher auch nirgendwo. Meistens finde ich das aber gut. Mein zweiter Yogi-Tee rät mir: „Wenn du machst, was du sagst, wirst du geschätzt“.

Für eine Geschichte, die ich schreiben will,  fahre ich zum Glashüttengelände. Photos schiessen. Habe ich jahrelang vernachlässigt, jetzt versuche ich, alle drei Tage ein paar Bilder zu machen. Mit jedem Tag stehen weniger Häuser und mehr Bauzäune und mehr Planierraupen und weniger Bäume da.

Melancholische Fabrik, von der bald nichts mehr als ein paar alte Weckgläser übrig sein werden. Zwei Gebäude, oder zumindest der Turm, sollen stehen bleiben. Aber das hat man mir nur erzählt. Hoffentlich stimmt es. Immerhin, der Name für das durchgeplante Viertel, das dort in ein paar Monaten hingerotzt sein wird, klingt schön: Glasmacherviertel. Viel gemein haben werden die Bewohner des neuen Viertels mit den ehemaligen Bewohnern der Gegend aber nicht.

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Wer nicht denkt … Heute ist der Tag der Sprüche. Ich trinke aber nicht noch einen Yogi-Tee, viel zu dekadent. Zeit für die Mate. Dafür fällt mir ein Spruch aus dem Film von heute morgen ein: Alles was du besitzt, besitzt irgendwann dich. (Fight Club). Um den Bogen zu schließen, könnte man sagen, dass die Aufräum-Orgie zu mir kommen sollte, für die mich einer meiner Mitbewohner sehr schätzen würde.

Noch mehr 12 von 12 gibt es hier bei Caro von Draußen nur Kännchen und meine bisherigen 12 von 12 an dieser Stelle.

Flan de coco

Kokosflan. Kann man auch gut schon am Vortag herstellen.

Zutaten

3 Eier // 3 Eigelbe // 100 g Vanillezucker // 400 ml Kokosmilch // Zitronenschale, gerieben

Zubereitung

Den Backofen auf 180° vorheizen. Eier, Eigelbe und Zucker zu einer dicken Creme aufschlagen. Die Kokosmilch unterrühren.

Die Masse in sechs kleine Schüsseln giessen. Diese in ein Wasserbad stellen und im Backofen 30 Minuten stocken lassen. Bei leichtem Druck mit dem Finger sollte die Masse elastisch sein, dann ist der Flan fertig.

Die Förmchen aus dem Ofen nehmen, auf einen Teller stülpen, den Flan auskühlen lassen und mit Zitronenschale bestreuen.