Feigenmarmelade

Wer einen Feigenbaum im Garten hat, weiß, dass die Biester alle zur gleichen Zeit reif werden und man dann nicht mehr hinterherkommt mit dem Essen. Äpfel oder Birnen kann man immerhin lagern, monatelang sogar. Feigen nicht mal einen Tag. Man könnte sie trocknen, aber wer mag ersthaft getrockenete Feigen? Das ist so, als würde jemand freiwllig eingemachte Erdbeeren oder Dosenmandarinen essen.

Aber Marmelade geht. Feigenmarmelade in jedem Fall. Die braucht man dringend, als wichtige Zutat für die Ziegenkäse-Rauke-Feigenmarmelade-mit-oder-ohne-Jamon-Serrano-Baguettes.

Das Grundrezept fürs Marmeladekochen schreibe ich jetzt aber nicht auf. Marmelade ist nicht schwer, kann jeder. Und wenn nicht, was natürlich auch nicht schlimm ist, dann kann man googlen. Oder, im Fall von Gelierzucker, den Angaben auf der Packung folgen.

Das Rezept für Feigenmarmelade kann man natürlich auch schon überall nachlesen. Marmelade ist Marmelade, die Früchte austauschbar.

Zutaten:

1500 g Feigen // 500 g Zucker // 4 EL Zitronensaft // Geliermittel // je nach Geschmack: Rosmarin oder nicht

Die Feigen werden zerkleinert und zusammen mit Zucker, Zitronensaft und Geliermittel lässt man sie eine halbe Stunde ziehen. Danach lässt man die Masse einmal aufkochen und dann gute zehn Minuten weiterköcheln. Die Feigen sollten jetzt schön weich sein, die Schale lässt sich leicht mit einem Löffel zerteilen, zerfällt aber nicht von selbst.

Für die Variante mit Rosmarin werden 2 bis 3 Zweige mitgekocht und vor dem Abfüllen in Gläser herausgenommen.

Die Masse in Marmeladengläser füllen, sofort zuschrauben und für ein paar Minuten auf den Kopf drehen.

Zucker und Geliermittel: Ich benutze Rohrohrzucker und Apfelpektin. Man kann aber genauso gut anderen Zucker und zum Gelieren Agar Agar oder Johannisbrotkernmehl verwenden oder gleich fertigen Gelierzucker nehmen.

Die Feigen pflücke ich direkt vom Baum. Ich wasche sie nicht, ich schäle sie nicht. So esse ich sie auch. Das kann jeder halten, wie er möchte. Für die Marmelade ist es einerlei. Wer Schalen mag, soll Schalen essen, wer nicht, lässt es bleiben. Ich habe sie geviertelt. Dadurch wurde die Marmelade schön stückig. Die weiche Feigenstückchen kann man gut auf Brot streichen oder zu einem Blitz-Chutney verrühren kann. Die Kinder waren nicht begeistert. Sie mögen keine Stücke in der Marmelade. In dem Fall kann man die rohen Feigen in sehr kleine Stücke schneiden oder die aufgekochten Feigen pürieren.

 

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