Wiederverwertung im Garten

Klo- oder Küchenpapierrollen eignen sich bestens als Anzuchttöpfe für die Vermehrung durch Samen oder kleine Stecklinge.

Die Rollen zurechtschneiden, auf ein Tablett stellen und mit Erde füllen. In jede Röhre einen Samen pflanzen. Regelmäßig gießen. Nachdem die Pfanzen ausgeschlagen haben, werden sie mitsamt der Röhre ins Beet gepflanzt. Die Pappe zersetzt sich im Boden.

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Das Göttinger Manifest

Am 12. April 1957 veröffentlichten achtzehn rennomierte Atomphysiker, die „Göttinger Achtzehn“ (darunter Otto Hahn, Max Born und Werner Heisenberg), einen Apell, in dem sie vor den Gefahren der geplanten atomaren Aufrüstung der Bundeswehr warnen.

Text des Göttinger Manifests

Die Wissenschaftler setzten sich ausdrücklich für eine friedliche Verwendung von Atomenergie ein. Keiner von ihnen werde sich an Forschungen zum Bau von Atombomben beteiligen.

Bundeskanzler Adenauer ist empört über Einmischung der Wissenschaftler in die Politik.

Doch der Widerstand fand großen öffentlichen Rückhalt. Adenauer lenkte schließlich ein und erklärte den Verzicht der Bundesrepublik Deutschland auf Atomwaffen.

Momentan besitzen 9 Staaten Atombomben: USA, Russland, Frankreich, China, Grossbritannien, Pakistan, Indien, Israel, Nordkorea.

Weiterführende Informationen:

Göttinger Achtzehn

Frieden Fragen: Themengebiet Atomwaffen

Atomwaffen abschaffen

Hiroshima mon amour

Die Schwarz-Weiß-Bilder sind dem Film „Hiroshima, mon Amour“ von Alain Resnais entnommen und sind Originalbilder vom Atombombenangriff auf Hiroshima.

Mit diesem Beitrag nehme ich an der Linkparty 12 von 12 von Caro von Draußen nur Kännchen teil. Die anderen Beitrage des Monats findet ihr hier, meine bisherigen 12 von 12s an dieser Stelle.

Marmorierte Ostereier

In der Schöner-Wohnen-Ausgabe vom März 2018 hatte ich ziemlich schöne marmorierte Ostereier gesehen. Und eine Anleigung wie sie simpler nicht sein kann. Die Eier werden mit verdünntem Nagellack marmoriert. Das fand ich ökologisch gar nicht vertretbar, Nagellack und Nagellackentferner! Ein Blick in den Schrank meiner Schwägerin hat meine Bedenken zerstreut: zig Gläschen Nagellack in allen Farben und keins mehr im Gebrauch. Aber so richtig überzeugend ist das natürlich nicht. Die Eier sehen aber super aus. Alle die was geworden sind… nicht alle, denn ich habe zunächst den verdünnten Nagellack über die Eier geträufelt, bevor ich sie durchs Wasser gezogen habe. Das funktioniert aber nicht, man muss sie ins Wasser tunken, dann den Nagellack ins Wasser träufeln und danach die Eier mit einer schnellen Drehbewegung durch die Nagellackschlieren ziehen. So stand es auch in der Anleitung – wer lesen kann ist im Vorteil… Die Eier fühlen sich schön glatt an, aber sie müffeln extrem – nach Nagellack.

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Die Anleitung ist ganz leicht:

Weiße Hühnereier auspusten und auf Schaschlikspiesse stecken.

Eine große Schale mit lauwarmem Wasser bereithalten.

Nagellack mit Nagellackentferner verdünnen. Ein aufgespießtes Ei tief ins Wasser tauchen und mit der anderen Hand den verdünnten Nagellack auf die Wasseroberfläche tropfen. Ei vorsichtig durch die Lackschlieren ziehen und gut trockenen lassen. Dafür eine Unterlage beereithalten, an der die Eier nicht festkleben (Ich habe sie einfach auf die Kieselsteine gelegt und auf Bananenblätter, weil die dort gerade herumlagen und ich nicht an die Unterlage gedacht hatte.

Die misslungenen sind trotzdem schön, aber die marmorierten finde ich schöner.

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Noch ein Tip: Für Eier zum Suchen und Essen sind Naturfarben unschlagbar. Was für schöne mattglänzende, satte Farben sie bekommen, ich kann mich gar nicht an ihnen sattsehen.

Bilder dazu vom letzten Jahr: Ostereier färben mit Naturfarben

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Dieser Beitrag nimmt an der Blogparade „Gemeinsam durch die Osterzeit“ teil.

Käse-Feigen-Spiesse

 

Schnell. Zum Mitbringen. Fürs Buffet.

Für 24 Spiesse:

250 g Manchego (oder Pecorino, irgendein kräftiger schnittfester Ziegen- oder Schafskäse), in ca. 1 cm breite Stifte geschnitten // 8 frische Feigen, geviertelt // 24 Basilikumblätter // schwarzer Pfeffer // Öl // Balsamicoessig // brauner Zucker // Salz

ausserdem: Holzspieße

Die Soße aus 5 EL Öl, 3 El Balsamicoessig, 1 TL braunem Zucker und Salz anrühren.

Die Käsestücke mit einem Basilikumblatt und einem Feigenviertel belegen, einen Holzpicker heinstechen, Pfeffer darüber mahlen und mit ein paar Tropfen Soße beträufeln.

Schriftstellen

Dass Heinrich Heine in Düsseldorf gelebt haben muss, liegt auf der Hand. Immerhin trägt die Uni seinen Namen, ebenso ein Literautrinstitut und eine Buchhandlung (übrigens sein Geburtshaus). Aber warum gibt es in Düsseldorf ein Goethe-Museum? Weshalb zog Dietrich Grabbe, der „betrunkene Shakespeare“, vor über hundert Jahren in die Düsseldorfer Altstadt?  Und wer wusste, dass Rose Ausländer einen wichtigen Teil ihres Werkes in Düsseldorf verfasst hat?

Ausländer, Grabbe, Goethe, Heine, Heise, Spoerl und viele andere bedeutende Schriftsteller waren in Düsseldorf zu Hause oder zu Besuch. Die wenigsten wissen wer  und wo in der Stadt ihre Spuren zu finden sind und welche Spuren die Stadt in ihren Werken hinterlassen hat.

Mit dem Projekt Schriftstellen bietet das Literaturbüro NRW auf charmante Weise die Möglichkeit, mehr über das literarische Düsseldorf zu erfahren. Ausgestattet mit einem einem mobilen Endgerät seid ihr der Literatur auf der Spur. Wo immer ein QR-Code mit einer Feder auftaucht, versteckt sich ein literarisches Geheimnis, das, vergnüglich vorgetragen von Claudia Hubbecker und Moritz Führmann vom Düsseldorfer Schauspielhaus aus dem Leben der Poeten und Textauszäge bereithält.

Auf der Website könnt ihr euch die Denkmäler auf dem Stadtplan heraussuchen und in die Texte reinhören, sie nachlesen und nochmal hören.

Los geht’s!

www.schriftstellen.com

SchriftStellen

 

que la vida iba en serio uno lo empieza a comprender más tarde